Ein weiser Mann sagte mal: “Viel wichtiger als die Töne, sind die Pausen!“. Wer das auch immer war, ein gewisser Gordon Sumner hat ihm gut zugehört. In der frühen Werken seiner Schaffenszeit, namentlich bei The Police, hat er dies sehr beherzigt. Stücke wie
- Spirits in an material world
- So lonley
- Roxanne
- oder Don´t stand so close to me
leben von diesem ausgeprägtem Offbeat-Fealing. Das Musterbeispiel für “Weniger ist mehr” ist und bleibt dabei immer noch “Walking on the moon“. So wenig Noten – So viel Effekt. Aber werfen wir doch erstmal einen Blick auf die Noten / Bass-Tabs:

Walking on the Moon – BassTabs
Der wirklich wichtige Teil dieser Line ist das Timing, das muss stimmen, also am besten immer zum Klick üben. Die Line setzt auf der ZWEI ein und der letzte Ton des Taktes wird gut eineinhalb Takte gehalten. Dieses triolische Konstrukt am Taktende sieht komplizierter aus als es ist, einfach nach Gefühl spielen. Etwas schöner als die Noten so runterzuspielen ist z.B. in das E im zweiten Takt zu sliden oder per Hammer-on zu spielen, dass gibt einen etwas percussiveren Touch.
Ich hab mal zwei Guitar-Po-Tabs dazugelegt – als Play-a-long mit allen Instrumente und dann einmal den Bass solo, hier ist die Notation wesentlich ergonomischer gestaltet.
Wenn euch das gefallen habt, kann ich eigentlich alle Sting / Police Lieder zum Nachspielen empfehlen. Mein Liebling ist aber noch immer “Moon over Bourbon Street“
Wenn Sting & Co. das präsentieren, dann so. Aber nicht irritieren lassen, im Video spielt Sting nicht Bass, sondern stattdessen eine schwarze Fender-Gitarre. Soviel zur Authentizität…
http://de.youtube.com/watch?v=ltUiKvNsgJ0
Giant Steps are what you take…
Hmm?! Sollten wir vielleicht als nächste “einfache Bassline” mal “Giant Steps” machen?
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Zitat Tim:
“Aber nicht irritieren lassen, im Video spielt Sting nicht Bass, sondern stattdessen eine schwarze Fender-Gitarre. Soviel zur Authentizität…”
Macht ja nix. Viel geiler finde ich dass Steward Copeland nicht Schlagzeug sondern Rakete spielt
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