Tipp: Bässe verschicken
Im Jahre des Herrn 2004 verhandelte ich einen Bass-Kauf wie folgt: “100€, sagen wir 105€ inkl. Versand?” Das Angebot wurde angenommen und der Bass wurde für sage und schreiben 27€ mit der Post verschickt. Den Fehler machte der Verkäufer sich kein zweites Mal!
Anders als Gitarren haben Bässe die ganz dumme Eigenschaft recht lang zu sein, zumindest mit Verpackung kommt man locker über die magischen (DHL) 120 cm.
Ich hab mal ein kleine Auflistungen passender Paketdienste zum Bässe verschicken gemacht.
Einige Worte dazu:
- DHL Paket passt bestensfalls für Shortscale-Bässe und Gitarren.
- Der Versand über UPS und TNT erfordert schon ein abgeschlossenes Logistikstudium.
- Iloxx erscheint sehr günstig, aber es kommen ca. 90 ct pro 100€ Versicherungswert dazu.
Mein Tipp geht ja zu DPD oder GLS, je nachdem was man lieber mag und wie hoch der Wert des verschickten Instruments ist.
Hier noch die entsprechenden Links:



20 Januar 2010 um 0:27
Hab schon Longscale-Bässe als Standardpaket bei DHL verschicken können. Dabei lag ich so zwischen 119-121 cm. Einfach die Transportkartons genommen, in denen Bässe an die Läden geliefert werden – sogar Bass in Gigbag in diesen Karton ging und war dazu gut gepolstert … jedenfalls kamen se nie beschädigt an. Alles ohne Gewähr!
25 Januar 2010 um 23:39
Also bei mir hatte die nette Dame leider nachgemessen: Größer als 120cm also Sperrgut. Dann bin ich – dank des Tipps von Tim – zu einem DPD Laden und habe ihm seinen neuen Bass für 13 Euro gesendet (ich hoffe die Verpackung war so gut, dass alles gut ankam).
Danke also für den Tipp!
26 Januar 2010 um 8:55
Der Bass ja mustergültig eingepackt! Selbst nachdem der nen halben Tag in der offenen Garage gestanden hat (Spaßvögel vom DPD!) könnte ich den ohne zu stimmen anspielen.
27 Februar 2010 um 22:49
Das Problem wenn man etwas Großes verschicken will ist eigentlich nur den passenden Dienst zu finden. Ich weiß, dass einige der privaten Dienste auch größere Abmessungen zu vernünftigen Preisen transportieren. Zum Glück gibt es ja derzeit viele Firmen, die nicht auf ihrem Status ausruhen, sondern auch im Kundeninteresse handeln. Wenn ich recht überlege, sollte man doch solche privaten Dienste einfach protegieren.